Rezension: Born of Salt and Storm von Sophia Reynard

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Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch das Buch "Born of Salt and Storm" von Sophia Reynard vorstellen. Ich habe es als Hörbuch gehört, welches 16 Stunden und 30 Minuten lang ist. 

Klappentext (Quelle: NetGalley.de):

"Alles, was das Meer gibt, hat seinen Preis.

In einer Welt, die von unerbittlichen Stürmen gezeichnet ist, findet die junge Speerfischerin Tavi etwas Unvorstellbares: ein Seeglas – sagenumwoben und zutiefst gefährlich. Denn dieser Fund entfesselt nicht nur magische Kräfte in ihr, sondern bringt sie auch noch in tödliche Gefahr. Auf der Flucht vor Meeresbestien und anderen Feinden wird ausgerechnet der schweigsame Eero zu ihrem Verbündeten. Als Nachfahre der mystischen und von den Menschen zutiefst verachteten Mervolks, verkörpert er alles, was Tavi zu verabscheuen gelernt hat. Und doch kann sie sich seiner Nähe nicht entziehen. Während die beiden in den Sog einer uralten Legende geraten, die ihre Welt mehr und mehr ins Chaos stürzt, entdecken sie eine Kraft, die stärker ist als Misstrauen – und gefährlicher als jeder Feind.

Der große Auftakt einer epochalen neuen Romantasy - voller Magie und einer Liebe, so tief und unergründlich wie das Meer"


(Quelle: NetGalley.de)

Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen. Für meinen Geschmack war sie über weite Strecken einfach zu fad und zu langsam erzählt.

Mein größtes Problem war, dass es sehr lange gedauert hat, bis ich überhaupt das Gefühl hatte, dass die eigentliche Story beginnt. Gerade bei einem Hörbuch fällt mir das besonders auf, weil man eben viele Stunden mit einer Geschichte verbringt und irgendwann auch das Gefühl haben möchte, dass sie sich in eine klare Richtung entwickelt. Hier habe ich zwischendurch tatsächlich überlegt, ob ich abbrechen soll, weil ich mich einfach zu wenig abgeholt gefühlt habe.

Auch als die Handlung dann mehr Fahrt aufgenommen hat, blieb bei mir leider weiterhin die Frage offen, worauf das Ganze eigentlich hinauslaufen soll. Was genau ist das Ziel? Wer ist wirklich der Feind? Was ist das zentrale Problem, das gelöst werden muss? Für mich blieb vieles zu vage und zu wenig greifbar, sodass ich bis zum Ende nicht das Gefühl hatte, die eigentliche Richtung der Geschichte wirklich verstanden zu haben.

Zusätzlich gab es Richtung Ende plötzlich auch noch eine männliche Passage beziehungsweise Perspektive, die ich überhaupt nicht zuordnen konnte. Vielleicht habe ich an der Stelle im Hörbuch etwas überhört, aber für mich kam dieser Wechsel ziemlich unerwartet und hat die Verwirrung eher noch verstärkt als etwas aufzuklären.

Dabei hatte ich durchaus den Eindruck, dass die Welt und die Grundidee Potenzial haben. Mir fehlte aber eine klarere Struktur und ein stärkerer roter Faden, der mich durch die Handlung führt. Statt Spannung oder Neugier aufzubauen, hat die Unklarheit bei mir eher dafür gesorgt, dass ich immer weiter auf den Punkt gewartet habe, an dem die Geschichte mich endlich packt.

Insgesamt war Born of Salt and Storm für mich deshalb leider eher enttäuschend. Es ist kein Hörbuch, das ich grundsätzlich schlecht fand, aber es hat mich auch zu keinem Zeitpunkt wirklich begeistert. Dafür war mir die Handlung zu langsam, das Ziel zu unklar und die Geschichte insgesamt zu wenig packend.

Hört ihr oder lest ihr lieber Bücher?

Liebste Grüße
eure Nadine

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