Rezension: Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig
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Hallo meine Lieben,
heute möchte ich euch das Buch "Ein Haus aus Salz und Tränen" von Erin A. Craig vorstellen.
Klappentext (Quelle: NetGalley.de):
Mitten in alldem kreuzt ein Fremder ihren Weg, der ihr Herz aus dem Takt bringt und mehr zu wissen scheint, als er verrät. Gemeinsam folgen sie den Spuren des Fluchs – immer tiefer in die Dunkelheit hinein, bis die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Doch ist die Wahrheit vielleicht grausamer als jeder Fluch?
»Tauche ein in dieses Märchen.« —Stephanie Garber "
Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig habe ich insgesamt ziemlich schnell gelesen, aber leider auch mit dem ständigen Gefühl, mich zu fragen, was ich da eigentlich gerade lese. Das Buch hat auf jeden Fall eine düstere, besondere Atmosphäre und genug Sog, dass ich weiterlesen wollte, aber inhaltlich hat es mich leider eher verwirrt als überzeugt.
Mein größtes Problem war, dass mir ein wirklich klarer roter Faden gefehlt hat. Vieles wirkte auf mich stellenweise einfach sehr wirr, als würden immer neue Elemente dazukommen, ohne dass sie für mich sauber erklärt oder sinnvoll eingebunden werden. Plötzlich waren Halbgötter und Trickster im Raum, und statt die Geschichte für mich spannender zu machen, wurde sie dadurch eher noch unübersichtlicher.
Auch die ganze Auflösung rund um die Morde hat mich am Ende nicht wirklich überzeugt, weil ich nicht das Gefühl hatte, dass alles klar und nachvollziehbar aufgelöst wurde. Für mich war weniger die Frage, wer tot war, sondern eher wie genau die Personen gestorben sind, durch wen und was da überhaupt im Hintergrund passiert ist. Genau da wurde es für mich einfach immer verworrener, statt sich am Ende sinnvoll zu fügen.
Dazu kam noch, dass ich selbst beim Schluss teilweise nicht richtig wusste, wie ich bestimmte Dinge einordnen soll — gerade auch rund um das Kind am Ende. Da saß ich wirklich eher da und dachte: Ist das jetzt ein Kind oder nicht? Was genau soll das bedeuten? Und genau dieses Gefühl zieht sich für mich leider durch das ganze Buch: Es will geheimnisvoll und düster sein, wird dabei aber oft eher unklar als wirklich raffiniert.
Insgesamt war Ein Haus aus Salz und Tränen für mich deshalb ein Buch, das sich zwar schnell lesen ließ und atmosphärisch durchaus etwas hatte, mich inhaltlich aber eher ratlos zurückgelassen hat. Nicht unbedingt schlecht, aber einfach zu wirr erzählt, um mich wirklich überzeugen zu können.
Findet ihr es auch nicht so gut, wenn sich Elemente überschneiden?
Liebste Grüße
eure Nadine
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