Rezension: Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig
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Hallo meine Lieben,
heute möchte ich euch das Buch "Das Dreizehnte Kind" von Erin A. Craig vorstellen. Preislich liegt es bei 19,99€.
Wenn der Tod ruft, muss sie gehorchen: Die düstere Fantasy für den Herbst
Hazel Trépas ist kein gewöhnliches Mädchen. Als dreizehntes Kind wurde sie einem Gott versprochen: dem Tod persönlich. Von ihm erhielt sie eine Gabe, die sie zu einer der größten Heilerinnen des Königreichs machen sollte: Hazel erkennt auf einen Blick, wie jede Krankheit geheilt werden kann.
Doch jede Gabe hat ihren Preis. Hazel sieht auch, wenn das Schicksal eines Menschen besiegelt ist. Geplagt von den Geistern jener, deren Leiden sie beenden musste, sehnt Hazel sich nach Freiheit. Als der König tödlich erkrankt und das Reich vor dem Zerfall steht, wird Hazel an den Hof gerufen. Dort begegnet sie Prinz Leo, einem charmanten Thronfolger, der ebenso rebellisch ist wie Hazel selbst. Kann Hazel den Tod überlisten, um den König zu retten? Und zu welchem Preis?"
Das dreizehnte Kind von Erin A. Craig konnte mich leider nicht zu wirklich packen. Ich fand das Buch über weite Strecken einfach zu langsam und leider auch ziemlich langweilig.
Mein größtes Problem war, dass die Geschichte für mich viel zu lange gebraucht hat, um überhaupt richtig in Gang zu kommen. Bis ich das Gefühl hatte, dass die eigentliche Handlung endlich anfängt, hatte das Buch mich innerlich schon wieder verloren. Es gab zwar einzelne Ansätze und eine grundsätzlich interessante Idee, aber der Aufbau war für mich so zäh, dass kaum echte Spannung entstehen konnte.
Auch die Atmosphäre allein konnte das für mich nicht auffangen. Ich mag düstere, märchenhafte Geschichten eigentlich sehr gerne, aber hier hat mir einfach der Sog gefehlt. Statt neugierig zu werden, habe ich immer wieder darauf gewartet, dass endlich etwas passiert oder dass die Geschichte eine klarere Richtung einschlägt.
Dadurch fiel es mir auch schwer, eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen oder wirklich mit ihnen mitzufiebern. Wenn die Handlung sehr langsam erzählt wird, brauche ich zumindest Charaktere, die mich emotional festhalten — aber auch das hat für mich hier leider nicht funktioniert.
Insgesamt war Das dreizehnte Kind für mich deshalb eher eine Enttäuschung. Die Grundidee hatte Potenzial, aber die Umsetzung war mir zu langatmig und zu wenig packend. Bis die Geschichte wirklich interessant wurde, war mein Interesse leider schon weitgehend verschwunden.
Lest ihr gerne düstere märchenhafte Bücher?
Liebste Grüße
eure Nadine
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