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Hallo meine Lieben,
heute möchte ich euch das Buch "Tochter des Nebelwaldes" von Gry Kappel Jensen vorstellen. Ich habe es als Hörbuch gehört.
Preislich liegt es bei 16,95€ und hat eine Laufzeit von 7 Stunden und 16 Minuten.
Klappentext (Quelle: NetGalley.de):
"Hänsel und Gretel meets Krabat meets Ronja Räubertochter
Am Rande eines düsteren Waldes lebt Ava mit ihrer kleinen Schwester Linn und ihrem Vater. Das Leben ist hart und die Familie hungert. Als der Vater spurlos verschwindet, irren die Schwestern alleine umher und finden schließlich Unterschlupf bei der unheimlichen Nebula, die tief im Wald in einer alten Kate haust. Sie sorgt wie eine Mutter für die Schwestern, doch warum nur hält sie die kleine Linn in ihrer Kammer gefangen? Und wer sind all die anderen Kinder, die bei ihr leben? Ava beschleicht ein schrecklicher Verdacht: Ist Nebula eine Hexe?
Der erste Band der Eventyr-Saga - atmosphärisch, düster und fesselnd!"

(Bildquelle: NetGalley.de)
Tochter des Nebelwaldes fand ich insgesamt okay, aber leider war es für mich über weite Strecken eher durchschnittlich und stellenweise ziemlich langweilig. Dabei hatte das Buch eigentlich einige Aspekte, die mich neugierig gemacht haben und wegen derer ich auch unbedingt weiterlesen wollte.
Die Grundidee der Story fand ich nämlich wirklich spannend. Vor allem die Fragen, was genau das eigentlich für Hexen sind, ob Hexen in dieser Geschichte wirklich böse sind und was eigentlich hinter all dem steckt, haben mich neugierig gemacht. Genau dieser geheimnisvolle Teil war für mich eigentlich der größte Reiz an dem Buch.
Umso schade fand ich es, dass ich am Ende das Gefühl hatte, viel weniger über die Magie und die Hintergründe erfahren zu haben, als ich es mir gewünscht hätte. Ich hätte gern deutlich mehr darüber gelesen, was hinter den einzelnen Dingen steckt, wie die Magie genau funktioniert und auch, was es mit dieser merkwürdigen Sprache der Zwillinge auf sich hat. Gerade da hatte ich das Gefühl, dass vieles nur angerissen wurde, ohne wirklich genug Tiefe zu bekommen.
Was mein Leseerlebnis zusätzlich ziemlich geschmälert hat, war die Hauptfigur. Sie ist mir leider immer mehr auf die Nerven gegangen, sodass ich teilweise eher genervt als mitfühlend auf sie reagiert habe. Das ist für mich immer schwierig, weil es viel schwerer fällt, richtig in eine Geschichte einzutauchen, wenn man mit der Hauptperson nicht warm wird.
Insgesamt fand ich das Buch also nicht schlecht, aber es konnte für mich einfach nicht das ausschöpfen, was eigentlich drin gewesen wäre. Die Storyline hatte Potenzial und die Grundidee hat mich durchaus gepackt, aber durch die eher zähe Umsetzung, die für mich zu oberflächlichen Erklärungen und eine anstrengende Hauptfigur blieb das Buch am Ende eher mittelmäßig.
Hört ihr gerne Hörbücher?
Liebste Grüße
eure Nadine
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