Rezension: Shadowbound - Academy of Death (Band 1) von Freya Dawn
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Hallo meine Lieben,
heute möchte ich mit euch das Buch "Shadowbound - Academy of Death" von Freya Dawn besprechen.
»›Ein so liebliches kleines Wesen.‹ Seine schlanken Finger griffen nach der dunklen Blüte und fuhren darüber. ›Es spürt den Tod, erblüht heftig unter dessen Gefahr.‹ Seine raue, dunkle Stimme rieselte mir über den Nacken wie ein heißer Sommerregen.«
Academy of Death: so wird die Eliteuniversität in einem alten Schloss genannt, die Liora zukünftig besuchen muss. Doch in den düsteren Räumen lauert Böses, denn hier leben Wesen, die den schlimmsten Albträumen entsprungen zu sein scheinen: Vampire, Werwölfe und Dämonen. Es dauert nicht lange, bis Liora tiefer in die Dunkelheit gerät, als ihr lieb ist. Kann sie die tödlichen Unterrichtsstunden überstehen? Und warum fühlt sie sich ausgerechnet zu den dunkelsten und gefährlichsten Monstern am meisten hingezogen? "
Bei Shadowbound – Academy of Death Band 1 wusste ich durch den Sticker auf dem Buch eigentlich schon ziemlich genau, worauf ich mich einlasse. Grundsätzlich habe ich auch nichts gegen solche Bücher - aber was für mich bei diesem Genre wirklich entscheidend ist, ist ein gut aufgebauter Handlungsstrang. Und genau daran hat es für mich hier leider sehr gehapert.
Ich hatte beim Lesen wirklich oft das Gefühl, dass ich gar nicht richtig verstehe, was eigentlich passiert. Die Story wirkte auf mich sehr wild und stellenweise ziemlich verwirrend. Die Figuren wurden meiner Meinung nach nicht gut eingeführt, sodass ich zu vielen Charakteren kaum eine richtige Verbindung aufbauen konnte. Dazu kam, dass ich mir manche von ihnen optisch kaum vorstellen konnte, weil es an Beschreibungen gefehlt hat. Dasselbe gilt auch für die Umgebung: Weder die Academy noch die allgemeine Atmosphäre wurden für mich so beschrieben, dass beim Lesen ein klares Bild entstanden ist.
Gerade dadurch hatte ich oft das Gefühl, dass die Szenen zwischen den spicy Szenen eher etwas lieblos dazwischen gesetzt wurden, anstatt die Handlung wirklich sinnvoll weiterzutragen oder die Geschichte sauber aufzubauen. Die Hauptfigur hat zwar immer wieder Fragen gestellt, die ich mir selbst auch gestellt habe, aber das Problem war, dass ich darauf gefühlt genauso wenige Antworten bekommen habe wie sie. Das hat bei mir leider eher für Frust als für Spannung gesorgt.
Was ich allerdings zugeben muss: Die spicy Szenen an sich waren durchaus gut geschrieben. In dem Punkt hat das Buch durchaus geliefert. Für mich reicht das allein aber eben nicht aus, wenn der Rest der Geschichte mich nicht abholen kann.
Ein weiterer Punkt, der mich sehr gestört hat, war die Sprache. Ich fand den Schreibstil insgesamt überhaupt nicht ansprechend. Vieles war mir zu vulgär, die Ausdrucksweise hat mich nicht überzeugt, und ich kann es einfach nicht leiden, wenn Figuren scheinbar nichts anderes tun, als ständig zu knurren. Das reißt mich beim Lesen eher raus, als dass es irgendeine besondere Wirkung erzeugt. Literarisch war das für mich deshalb leider überhaupt nicht überzeugend.
Insgesamt war das Buch für mich eher enttäuschend. Die spicy Elemente waren zwar gelungen, aber eine gute Geschichte braucht für mich eben mehr als das - vor allem nachvollziehbare Figuren, eine greifbare Welt und eine Handlung, die nicht mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet.
Ist euch die Geschichte bei spicy Büchern auch wichtig?
Liebste Grüße
eure Nadine

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