Rezension: The Ordeals von Rachel Greenlaw
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Hallo meine Lieben,
heute möchte ich euch das Buch "The Ordeals" von Rachel Greenlaw vorstellen. Es handelt sich dabei um den ersten Band einer Diologie - der zweite Band wird im Oktober erscheinen.
Preislich liegt das Buch bei 26€.
Klappentext (Quelle: NetGalley.de):
"Sophia De Winter ist in ihrem Leben gefangen und sieht nur einen Ausweg: Sie muss an der magischen Elite-Akademie Killmarth aufgenommen werden. Dort warten nicht nur tödliche Gefahren auf sie, sondern auch Gefühle, die sie sich nie hätte träumen lassen. Rachel Greenlaw schreibt atmosphärische, fesselnde Romantasy, die ihresgleichen sucht.
Sophia ist seit ihrer Kindheit an ihren grausamen Onkel, den Sammler, gebunden, nachdem er einen Blutsbund von ihr gefordert hat. Als sie von Killmarth erfährt, einer Elite-Akademie für Magiebegabte außerhalb der Kontrolle des Sammlers, sieht sie darin ihre Chance, sich von ihm zu befreien. Aber um dort aufgenommen zu werden, muss sie in brutalen Prüfungen gegen andere Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten antreten. Nur die Mächtigsten werden diese »Ordeals« überleben. Sophia weiß, dass ihre Fähigkeiten als Illusionistin zu schwach sind und tut sich mit dem mächtigen (und unerträglich attraktiven) Botaniker, Alden Locke, zusammen. Um lebend herauszukommen, muss sie ihre Magie stärken und herausfinden, wer Rivale und wer Verbündeter ist. Denn jetzt muss sie nicht nur ihr Herz schützen, sondern auch ihr Leben. Ist Sophia in ihrer Eile, dem Sammler zu entkommen, direkt in eine tödliche Falle geflüchtet?"
Schon nach den ersten Kapiteln war ich so in der Geschichte drin, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Es gehört für mich definitiv zu den Büchern, bei denen man sich immer wieder vornimmt, nur noch ein Kapitel zu lesen, und dann plötzlich viel weiter ist, als man eigentlich wollte. Genau das macht für mich ein richtig gutes Buch aus: wenn es mich so fesselt, dass ich komplett darin versinke.
Besonders gut gefallen hat mir, wie atmosphärisch die Geschichte erzählt ist. Die Welt wirkt lebendig und detailreich, ohne dabei überladen zu sein. Ich konnte mir die Umgebung beim Lesen unglaublich gut vorstellen, was dafür gesorgt hat, dass ich noch tiefer in die Handlung eintauchen konnte. Gerade dieses Zusammenspiel aus Setting, Stimmung und Erzählweise hat das Buch für mich so stark gemacht. Die Geschichte fühlt sich nicht nur spannend an, sondern auch richtig greifbar, weil man das Gefühl hat, selbst mitten in dieser Welt zu stehen.
Auch die Charaktere sind meiner Meinung nach sehr gelungen aufgebaut. Sie wirken nicht flach oder austauschbar, sondern haben Persönlichkeit, Tiefe und eine Präsenz, die sie interessant macht. Dadurch fiel es mir leicht, mit ihnen mitzufühlen und ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Ich mochte besonders, dass ihre Beziehungen zueinander glaubwürdig gewirkt haben und sich nicht künstlich angefühlt haben. Vor allem die Romance hat mir richtig gut gefallen, weil sie nicht auf übertriebenem Drama aufgebaut war. Statt ständig Missverständnisse oder unnötige Konflikte in den Mittelpunkt zu stellen, entwickelt sich die Liebesgeschichte auf eine angenehmere und ruhigere Weise. Das fand ich wirklich erfrischend, weil es gezeigt hat, dass eine Romance auch funktionieren kann, ohne ständig anstrengend oder überzogen zu sein.
Dazu kommt, dass die Spannung im Laufe der Geschichte konstant hoch bleibt. Es gibt immer wieder Momente, die einen neugierig machen und dafür sorgen, dass man weiterlesen will. Für mich war das Buch deshalb nicht nur atmosphärisch und emotional, sondern auch erzählerisch sehr packend. Die Handlung schafft es, einen immer weiter hineinzuziehen, weil man ständig wissen will, was als Nächstes passiert und wie sich alles entwickelt. Diese Mischung aus Spannung, starker Atmosphäre, interessanten Figuren und einer gelungenen Romance hat das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Trotz meiner Begeisterung gab es aber einen Punkt, bei dem ich wirklich ein wenig die Augen verdrehen musste: das Reveal ihrer großen Kräfte am Ende. Das war für mich so ein Moment, der zwar irgendwie ins Genre passt, mich aber trotzdem genervt hat. Natürlich ist es mal wieder genau die seltenste, stärkste und außergewöhnlichste Kraft überhaupt, die ausgerechnet die weibliche Hauptfigur besitzt. An diesem Punkt dachte ich mir nur: klar, natürlich. Ich hätte es viel spannender gefunden, wenn die Hauptperson eben nicht wieder in jeder Hinsicht so extrem besonders und mächtig wäre. Gerade weil das Buch in so vielen anderen Bereichen so gut funktioniert, hätte ich mir hier etwas Überraschenderes oder Zurückhaltenderes gewünscht. Ich finde, eine Hauptfigur muss nicht immer die absolut krasseste Ausnahmeerscheinung sein, um interessant, stark oder mitreißend zu wirken. Manchmal wäre es sogar viel spannender, wenn sie eben nicht sofort die seltenste und mächtigste Figur von allen wäre.
Insgesamt hat mir „The Ordeals“ aber wirklich mega gut gefallen. Für mich war es ein Buch, das durch seine starke Atmosphäre, die gut ausgearbeiteten Charaktere, die angenehme Romance und die durchgehend hohe Spannung überzeugt hat. Ich konnte komplett in die Geschichte eintauchen und wollte das Buch kaum weglegen. Auch wenn mich das Kräfte-Reveal am Ende etwas genervt hat, ändert das nichts daran, dass ich die Geschichte insgesamt sehr geliebt habe. Es ist für mich ein spannendes, packendes und sehr stimmungsvolles Buch, das mich emotional und erzählerisch wirklich mitgenommen hat.
Lest ihr gerne solche Bücher?
Liebste Grüße
eure Nadine
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