Rezension: Can't Spell Treason Without Tea von Rebecca Thorne

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Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch das Buch "Can't Spell Treason Without Tea" von Rebecca Thorne vorstellen. Preislich liegt das Buch bei 14,99€ als E-Book.

Klappentext (Quelle: NetGalley.de):
"Für kuschelige Lesestunden am knisternden Kamin

Das Büchercafé lädt zum Träumen ein, doch Magie und Abenteuer ruhen nie!

Als ein Attentäter Reynas Leben in Gefahr bringt, hat sie genug von ihrem Job als Leibwächterin der Königin. Kurzerhand beschließen sie und ihre Partnerin Kianthe, eine mächtige Magierin, ein Büchercafé mit besonderen Teesorten zu eröffnen. Doch die erhoffte Ruhe bleibt zunächst aus: Sie müssen sich nicht nur in ihrem neuen Leben zurechtfinden, sondern auch herausfinden, was es mit den Drachenangriffen auf sich hat, die ihr neues Zuhause immer wieder heimsuchen.

Eine Geschichte voller Wagnisse, Hoffnungen und gemütlicher Kamingespräche."


(Quelle: NetGalley.de)

Ich bin in dieses Buch reingegangen, weil ich richtig Lust auf cozy „Neuanfang“-Fantasy hatte: ein kleines Café/Buchladen-Feeling, viel Einrichten, tüfteln, Kundschaft gewinnen, erste Stammgäste, so dieses langsame, befriedigende Wachstum. Genau das hatte ich mir gewünscht – und genau das habe ich am Ende leider kaum bekommen.

Denn ja, es gibt einen Rahmen mit Alltag und Aufbau, aber für mich lag der Fokus nicht wirklich auf dem, was mich daran reizt: Entscheidungen fürs Geschäft, Probleme lösen, sich in der Gegend einen Namen machen, Beziehungen zur Nachbarschaft entwickeln, dieses „Wir bauen uns hier etwas Eigenes auf“. Stattdessen hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass das Buch viel stärker über andere Dinge sprechen will – vor allem über gesellschaftliche Zwänge und sehr stark „gendered“ aufgeladene Themen. Das war so präsent, dass es den gemütlichen Aufbau-Aspekt, auf den ich mich gefreut hatte, eher verdrängt hat.

Das hat bei mir auch das Cozy-Gefühl gekillt: Nicht weil solche Themen grundsätzlich „falsch“ wären, sondern weil sie hier für mich den Ton und die Prioritäten so bestimmt haben, dass ich die eigentliche Wohlfühl-Story, die ich erwartet und gewollt habe, nicht bekommen habe. Ich wollte mich in Details verlieren wie: „Wie kriegen wir mehr Gäste rein?“, „Wie wird der Laden gemütlicher?“, „Wer kommt regelmäßig und warum?“ – stattdessen war ich gedanklich oft woanders, weil das Buch mich ständig in eine andere Richtung gezogen hat.

Am Ende war ich weniger enttäuscht, weil „zu wenig Action“ drin ist – damit hätte ich leben können – sondern weil das Buch für mich nicht das geliefert hat, was ich an Cozy-Aufbaugeschichten liebe. Ich war irgendwann eher gelangweilt, weil ich genau auf die Passagen gewartet habe, die sich nach „wir erschaffen uns ein neues Zuhause und ein funktionierendes Geschäft“ anfühlen. Und die sind für mich zu kurz gekommen.

Lest ihr gerne sowas?

Liebste Grüße
eure Nadine

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