Rezension: Die Zauberbinder - Das verschollene Relikt (Band 1) von Andrew Auseon
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Hallo meine Lieben,
heute möchte ich euch das Buch "Die Zauberbinder - Das verschollene Relikt (Band 1)" von Andrew Auseon vorstellen. Preislich liegt es bei 20€.
Klappentext (Quelle: NetGalley.de):
"Ben staunt nicht schlecht, als ihn ein seltsames Mädchen für den Auserwählten hält, der ihr Königreich retten wird. Ist sie etwa eine Cosplayerin, die ihn zu einem Fan-Event einladen möchte? Ben folgt ihr und findet sich daraufhin im Reich Lux wieder. Bewaffnet mit Stift und Notizbuch, wie es sich für einen echten Spielleiter gehört, nimmt Ben die Rolle des prophezeiten Helden an. Und auf einmal kann er mit seinen geschriebenen Worten die Welt um sich herum verändern! Doch der Auserwählte dürfte eigentlich gar keine Magie beherrschen …"
Als ich „Die Zauberbinder - Teil 1“ angefangen habe, war ich erst einmal ziemlich angetan von der Grundidee. Magie, ein klarer Fantasy-Vibe und dieses Versprechen, dass da noch mehr hinter der normalen Welt steckt - das hat mich neugierig gemacht. Ich wollte das Buch wirklich mögen, weil das Konzept viel Potenzial hat. Trotzdem ist bei mir relativ schnell dieses Gefühl entstanden, dass es mich zwar interessiert, aber nicht richtig mitzieht.
Beim Lesen habe ich gemerkt, dass es für mich kein Buch war, das ich „mal eben an einem Sonntag“ verschlinge, weil ich unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. Eher im Gegenteil: Ich habe es immer wieder weggelegt, dann lag es eine Weile herum, und ich musste mich mehrfach selbst daran erinnern, weiterzulesen - einfach, um es am Ende auch wirklich abzuschließen. Das ist schade, weil ich grundsätzlich das Gefühl hatte, dass die Storyline an sich funktioniert und eigentlich genug Spannung und Richtung hat, um einen gut durchzutragen.
Was mich aber immer wieder rausgebracht hat, waren einige der Elemente, die plötzlich in die Handlung reingeworfen wurden - vor allem diese anderen Welten und dann das Ding mit dem Handynetz, das irgendwie verbunden war. Für mich hat sich das weniger wie ein organischer Teil der Welt angefühlt, sondern eher wie ein „Jetzt ist das halt so“, ohne dass ich als Leserin richtig abgeholt wurde. Ich mag es total, wenn Fantasy kreativ wird und ungewöhnliche Ideen einbaut – aber hier war mir das stellenweise einfach zu wild und vor allem nicht gut genug eingeführt. Dadurch hatte ich öfter das Gefühl, ich muss die Regeln dieser Welt erraten, statt sie nach und nach verstehen zu dürfen.
Unterm Strich bleibt für mich eine gemischte Bilanz: Ich finde die Idee wirklich gut und ich sehe auch, was das Buch sein wollte - eine spannende Mischung aus Magie und moderner Realität. Aber emotional hat es mich nicht so gepackt, wie ich es mir erhofft hatte, weil mich einige Sprünge und Konzepte eher verwirrt als fasziniert haben. Ich würde sagen: solider Ansatz mit interessanter Grundidee, aber für mich fehlte dieser Sog, der mich wirklich bis spät in die Nacht weiterlesen lässt. Deswegen würde ich Band 2 nicht anfangen wollen.
Kennt ihr die Reihe?
Liebste Grüße
eure Nadine
eure Nadine

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