Rezension: Angeklagt! Schuldig oder nicht? von Constantin Schreiber; Alexander Stevens

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Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch das Buch "Angeklagt! Schuldig oder nicht?" von Constantin Schreiber und Alexander Stevens vorstellen. 

Preislich liegt es bei 18€ als Paperback Version.

Klappentext (Quelle: NetGalley.de):
"Ein Buch zum Miträtseln, das seine Leserinnen und Leser vor die Frage stellt, welche Argumente überzeugender waren und welches Urteil sie selber fällen würden: schuldig oder nicht?

Alexander Stevens, einer der bekanntesten Strafverteidiger des Landes, und Constantin Schreiber, Tagesschau-Sprecher, Bestseller-Autor und von Haus aus ebenfalls Jurist mit Leidenschaft fürs Strafrecht, befassen sich mit spektakulären und teilweise noch nie erzählten Mordfällen. Gemeinsam beleuchten und rekonstruieren sie diese aus verschiedenen Blickwinkeln, nehmen die Rollen von Anwalt und Verteidiger ein und fördern überraschende Wendungen, geheimnisvolle Indizien und verrückten Motive zutage."

(Bildquelle: NetGalley.de)

Auf das Buch „Angeklagt! Schuldig oder nicht?“ bin ich durch Yvonne Mouhlen aufmerksam geworden. Constantin Schreiber war mir bereits als Moderator aus der Tagesschau bekannt, und Alexander Stevens kannte ich durch seine juristischen Einschätzungen zum Fall Luke Mockridge. Als ich hörte, dass die beiden ein Buch über reale Gerichtsprozesse und ihre oft überraschenden Wendungen geschrieben haben, war mein Interesse sofort geweckt.

Und ich wurde nicht enttäuscht: Ich habe das Buch an einem einzigen Abend verschlungen. Es ist nicht nur spannend, sondern auch erschreckend aufschlussreich. Besonders nachdenklich gemacht hat mich, wie schnell man selbst beim Lesen dazu tendiert, ein Urteil zu fällen – oft basierend auf scheinbar eindeutigen Indizien. In mehreren Fällen war ich mir sicher, wie der Ausgang sein würde, nur um dann komplett überrascht zu werden.

Natürlich gab es ein oder zwei Fälle, die etwas klarer oder weniger tiefgründig wirkten – sie entsprachen vielleicht nicht ganz dem, was der Buchtitel an Vielschichtigkeit verspricht. Aber insgesamt hat das dem Leseerlebnis keinen Abbruch getan. Das Buch ist sehr gut und einfach geschrieben, wodurch man problemlos folgen kann, auch ohne juristischen Hintergrund.

Mein Fazit: „Angeklagt!“ ist nicht nur unterhaltsam, sondern regt auch zum Nachdenken an – über unsere Wahrnehmung von Schuld, über Gerechtigkeit und darüber, wie leicht man sich irren kann. Klare Empfehlung für alle, die Justizfälle nicht nur spannend, sondern auch gesellschaftlich relevant finden.

Seid ihr True Crime Fans?

Liebste Grüße
eure Nadine

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