Rezension: Tod im Piemont - Trüffel, Nougat und Barolo von Anna Merati
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Hallo meine Lieben,
heute möchte ich euch das Buch "Tod im Piemont - Trüffel, Nougat und Barolo" von Anna Merati vorstellen.
Preislich liegt das Buch bei 16€.
Klappentext (Quelle: NetGalley.de):
"Sofia Dalmasso betreibt ein kleines Café in einem Bergdorf unweit des Lago Maggiore. Während die einen wegen ihres Risottos bei ihr einkehren, kommen die anderen, um sich die Zukunft voraussagen zu lassen. Denn Sofia hat von ihrer Großmutter das Kaffeesatzlesen gelernt. Als eines Tages ein Fremder ihr Café betritt und auf ihrer Kunst besteht, sieht sie zum ersten Mal das Symbol für den Tod. Am Tag darauf wird der Mann leblos aufgefunden. Von Schuldgefühlen geplagt, beginnt Sofia sich im Dorf umzuhören."
Als ich zu Tod im Piemont – Trüffel, Nougat und Barolo griff, war ich voller Vorfreude. Der Titel klang nach einer verführerischen Mischung aus kulinarischen Genüssen und einem spannenden Kriminalfall. Doch diese Erwartung wurde leider nicht erfüllt. Statt Trüffel, Nougat oder Barolo stand überraschenderweise der Mokka im Mittelpunkt, was den Titel für mich schon ziemlich irreführend machte.
Die Handlung selbst plätscherte leider eher gemächlich vor sich hin. Schon von Anfang an war recht offensichtlich, was letztlich als Motiv hinter dem Mord stehen würde – es fehlte schlichtweg an Überraschungsmomenten. Die Figuren blieben für meinen Geschmack recht blass, und obwohl die Schauplätze im Piemont durchaus schön beschrieben waren, kam bei mir keine wirkliche Spannung auf.
Ein weiteres Manko war die Auflösung des Falls. Zwar wurde am Ende ein Mörder präsentiert, doch ich muss ehrlich zugeben, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr sicher war, wer diese Person überhaupt in der Geschichte war. Das spricht wohl dafür, dass die Figuren und ihre Handlungen wenig Eindruck hinterlassen haben.
Insgesamt lässt sich sagen, dass es sich hier um einen eher seichten Krimi handelt, der trotz vielversprechender Kulisse keine bleibende Wirkung bei mir hinterlassen hat. Ein mittelmäßiger Krimi, der weder durch Spannung noch durch Originalität punkten konnte – und dessen Titel irreführender nicht sein könnte.
Lest ihr gerne Krimis?
Liebste Grüße
eure Nadine
eure Nadine
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