Rezension: Die magische Bibliothek der Buks: Das verrückte Orakel von Nina George und Jens J. Kramer
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Hallo meine Lieben,
heute möchte ich euch das Buch "Die magische Bibliothek der Buks: Das verrückte Orakel" von Nina George und Jens J. Kramer vorstellen. Ich habe es als Hörbuch gehört.
Preislich liegt das Hörbuch bei 24,95€ und es hat eine Gesamtdauer von 11 Stunden und 50 Minuten.
Klappentext (Quelle: NetGalley.de):
"Die Buks, das sind Buchschutzgeister, die versteckt in einer alten Villa leben. Ihre Aufgabe ist es, die Bücher ihrer Bibliothek zu bewahren, die es in der normalen Welt nicht mehr gibt. Allerdings sind die verbliebenen Bücher in großer Gefahr, sie sind von einer scheinbar unheilbaren Krankheit befallen. Als das Verrückte Orakel prophezeit, dass Menschenkinder die Rettung bringen werden, staunen die Buks nicht schlecht. Und tatsächlich tauchen Finn, Nola, Mira und Thommy in der magischen Bibliothek auf und bringen das geordnete Leben der Buks ordentlich durcheinander."
Der erste Band von Die magische Bibliothek der Buks hat mich mit einer spannenden Grundidee und einem soliden Aufbau der Geschichte abgeholt. Die Welt, in die man eintaucht, und die Idee einer magischen Bibliothek, in der Bücher und Geschichten lebendig werden, haben definitiv Potenzial. Es ist eine interessante Mischung aus Fantasy und Abenteuer, die mich neugierig gemacht hat.
Allerdings muss ich sagen, dass der Einstieg und große Teile der Handlung sehr langwierig sind. Bis ungefähr 60% des Buches passiert einfach zu wenig. Die Geschichte nimmt sich viel Zeit, um sich zu entwickeln, und dabei zieht sich das Tempo stellenweise so sehr, dass ich mich dabei erwischt habe, nur darauf zu warten, dass endlich etwas Entscheidendes passiert. Die Spannung, die eigentlich in der Grundidee steckt, wird leider durch diese langsame Erzählweise gedämpft.
Was mich zusätzlich gestört hat, ist, dass vieles von dem, was in diesem ersten Band passiert, meiner Meinung nach auch deutlich kürzer hätte erzählt werden können. Man hätte die ersten 60%, die sich oft wie eine lange Einführung anfühlen, sicher auf 20% reduzieren können. Dann hätte man viel schneller zur eigentlichen Handlung kommen können – zum Beispiel zu dem Punkt, an dem die Helden in die magische Welt der Bücher eingesaugt werden. Das hätte dem ersten Band mehr Dynamik und einen stärkeren Einstieg verliehen.
Trotzdem hat das Ende des Buches dann doch mein Interesse geweckt. Jetzt, wo die Geschichte so richtig losgeht, bin ich gespannt, was der zweite Band noch bringen wird. Es fühlt sich fast so an, als hätte Band 1 nur den Prolog zur eigentlichen Geschichte erzählt, und ich hoffe, dass im zweiten Teil mehr Spannung und Action auf uns warten.
Lest ihr gerne Fantasy?
Liebste Grüße
eure Nadine

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