Rezension: RETRO - Geh nicht online von Sofía Lapuente und Jarrod Shusterman

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Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch das Buch "RETRO - Geh nicht online" von Sofía Lapuente und Jarrod Shusterman vorstellen.

Preislich liegt es bei 16,90€.

Klappentext (Quelle: NetGalley.de):
"Spannender Jugendthriller mit einer ganz besonderen Challenge: ein echter Pageturner ab 12 Jahren!

Nach einem Streit stellt Luna ein peinliches Video von ihrer Freundin online und innerhalb weniger Stunden geht der Post viral. Das Leben ihrer Freundin wird zur Hölle, und um ihre Schuld wieder gutzumachen, meldet Luna sich für die RETRO-Challenge: ein Jahr ohne Smartphone, Internet und Social Media! Bald verwandelt sich die Idee in eine richtige Bewegung: Die RETROS feiern das Leben und jeden Tag werden sie mehr, sogar Verlieben fühlt sich neu und echt an. Aber dann verschwinden die ersten RETROS ... Und Luna könnte die nächste sein.

Eine Challenge, die weh tut – mach mit, wenn du dich traust! 

Für alle Fans von Neal Shusterman oder Ursula Poznanski

»Ein rasanter Thriller, der uns die dunkle Wahrheit über soziale Medien und moderne Technologie glasklar vor Augen führt.«

Kathleen Glasgow, »New York Times«-Bestsellerautorin von »Girl in Pieces«"

(Quelle: NetGalley.de)

Die Handlung dreht sich um eine Gruppe von Jugendlichen, die aus verschiedenen Gründen beschließen, sich für eine Weile komplett von sozialen Medien fernzuhalten und wieder mehr im "echten Leben" zu agieren. Die Beweggründe der Charaktere sind gut ausgearbeitet und geben der Geschichte von Anfang an eine solide Basis. Besonders die Idee, den Einfluss und die Macht sozialer Medien zu hinterfragen, fand ich sehr gelungen und relevant.

Trotz des starken Anfangs fühlte ich mich im Laufe des Buches enttäuscht. Die Geschichte hätte definitiv gruseliger und tiefgründiger sein können. Während der Anfang Spannung aufbaut und Neugier weckt, bleibt die Handlung letztlich hinter den Erwartungen zurück. Ich hatte gehofft, mehr über die dunklen Machenschaften der Social Media Plattformen zu erfahren und einen tieferen Einblick in die Gefahren und Manipulationen, die hinter den Bildschirmen lauern könnten.

Stattdessen entwickelt sich die Geschichte in eine Richtung, die am Ende eher verwirrend als aufschlussreich ist. Die Spannung flacht ab und viele Fragen bleiben unbeantwortet. Der versprochene Thriller-Aspekt bleibt größtenteils aus und der Plot verstrickt sich in weniger überzeugende Wendungen, die mehr Verwirrung stiften als Klarheit schaffen.

Insgesamt ist "RETRO - geh nicht online" ein Jugendbuch mit einer starken Grundidee und einer wichtigen Botschaft, die jedoch nicht ihr volles Potenzial ausschöpft.

Hättet ihr das Buch gelesen?

Liebste Grüße
eure Nadine

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